Kobuk Valley NP

Der Kobuk Valley National Park liegt im Nordwesten Alaskas, etwa 40 km nördlich des Polarkreises. Der Park wurde 1980 zum Schutz der 30 m hohen Great Kobuk Sanddünen und der Landschaften, die u.a. Karibu-Migrationsrouten umfassen, im Rahmen des Alaska National Interest Lands Conservation Act gegründet. Parkbesucher müssen ihre eigene Ausrüstung für Camping im Hinterland, Wandern, Rucksackwandern, Bootfahren und Hundeschlittenfahren mitbringen. In dem Nationlpark, der mit 7.784,9 km² etwas größer ist als der US Bundesstaat Delaware, gibt es keinerlei ausgewiesenen Wanderwege oder Straßen.

 

Auf der Südseite des Kobuk Valley Nationalparks befinden sich drei große Sanddünenfelder. Die Great Kobuk Sanddunes, Little Kobuk Sanddunes und die Hunt River Dunes sind Überreste von Dünenfeldern, die unmittelbar nach dem Rückzug der pleistozänen Vereisung 81.000 ha bedeckten. Im laufe der Jahre formte eine Kombination aus Ablagerungen von den Gletschern und starken Winden die Landschaft, die  heute hauptsächlich von Wald und Tundra bedeckt ist. Die Dünenfelder haben heute nur noch eine Fläche von etwa 8.300 ha. Die Great Kobuk Sand Dunes bilden damit das größte aktive arktische Dünenfeld in Nordamerika.

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